Jahrgang 2011 - Vorfreude ist die schönste Freude
Nach zwei eher mageren Jahren hat die heurige Ernte die Weinkeller mit zufriedenstellenden Mengen gefüllt. Manche Winzer in Niederösterreich und dem Burgenland mussten zwar auf Grund von Winter- und Spätfrostschäden sowie Hagelstürmen Ernteeinbußen hinnehmen und auch der warme Sommer stellte hohe Anforderungen an das Können aller Weinbauern in Punkto Laubarbeit und Säuregehalt. Das anhaltende Schönwetter im Spätsommer und Herbst sorgte für eine exzellente Reifeperiode und ermöglichte den Winzern individuelle Lesetermine je nach gewünschter Traubenreife.
Man munkelt, der Jahrgang 2011 sei ein ganz besonderer und vielleicht der beste Rotweinjahrgang, den Österreich je hatte…
Man darf also gespannt sein…
Quelle : http://www.wifitourismus.info/2011/11/jahrganswein/
25. November 2011
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Weinjahr 2010: Happy End in kleiner Menge
Das Weinhahr 2010 ist geprägt von schwierigen Wetterbedingungen und daraus resultierenden kleinen Erntemengen.
Kennzeichnend für die Weißweine, etwa aus unserer Paraderebsorte Grüner Veltliner, ist somit ein angenehm animierendes Frucht-Säure-Spiel, ergänzt durch markanten Sortencharakter. Etwas verhaltener präsentieren sich vorerst naturgemäß die Rieslinge, die aber ebenfalls durch hohe Rasse und zum Teil kristallklare Fruchtaromen punkten und damit beispielsweise Jahrgänge wie 2004 und 2008 überflügeln könnten. Auch bei den Burgundersorten gab es zum Teil erhebliche Mengeneinbußen, aber da und dort sehr ausgewogene und runde Qualitäten aus Weißburgunder wie aus Chardonnay, denen eigentlich keine Sortenattribute abgehen. Ähnliches lässt sich für die sehr pointierten, aber keineswegs zu grasigen Sauvignons und Muskateller behaupten, die speziell in der Steiermark, die von günstigeren Witterungsbedingungen profitierte, gelungen sind. In den drei steirischen Weinbaugegenden wurde schon etwas früher eine höhere Zuckerreife erreicht, ein Glück, da aufgrund der feuchten Verhältnisse und hohen Temperaturen ein plötzlicher Fäulnisdruck entstand, dem man nur mit zügiger Erntearbeit entgegenwirken konnte. Auch die burgenländischen Weißweintypen zeigen die Eigenheiten des Jahrgangs auf und werden durch die etwas kräftigere Säurestruktur sogar für den einen oder anderen Gaumen erfrischender als sonst erscheinen.
Schwieriger gestaltete sich die Situation auf dem roten Sektor, für den letzten Endes der Zweigelt aufgrund einer durchaus befriedigenden Zuckerreife und eines rotbeerigen, fruchtbetonten Charakters die besten Ergebnisse brachte. Auch Pinot Noir sowie St. Laurent, der aber stark unter dem Mengenverlust litt, sind in ihren Hochburgen bei guter Reife ansprechend gelungen.
Schwieriger waren die Verhältnisse für spät reifende Rebsorten, wie etwa dem Blaufränkisch, für den eine strenge Selektion quasi verpflichtend war, um auf entsprechende Gradationen zu kommen, oder für die französischen Rebsorten Cabernet Sauvignon und Syrah, während der Merlot in einigen Fällen doch etwas besser reüssiert hat. Ob aus diesem Jahrgang unsere Rotweinspezialisten jeweils alle bekannten Kategorien erzeugen oder sich auf einige ihrer wichtigsten Marken- oder Lagenweine konzentrieren werden, hängt wohl von ihrer „Philosophie“ ab und wird die Zukunft weisen. Gegenwärtig reifen ja noch die hervorragenden 2009er Roten in den Fässern, die durch die Bank Großes erwarten lassen.
Quelle:www.oesterreichwein.at
27.Juli 2011
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Die schlechte Weinernte --> 2010
Weinhandel plant nach geringer Ernte Preiserhöhungen
Wien (APA) - Der österreichische Weinhandel plant nach einer geringeren Weinernte und deutlichen Preissteigerungen bei Trauben die Mehrkosten "zum Teil" an die Konsumenten weiterzugeben. 2010 werde es die geringste Weinernte seit 25 Jahren geben, so Gerhard Wohlmuth, vom Wein- und Spirituosenhandel in der Wirtschaftskammer Österreich am Freitag in einer Aussendung. Hauptgründe für die Ernteeinbußen seien der geringe Ansatz der Trauben und die verregnete Blüte.
"Die Preise für Trauben haben sich heuer verdoppelt beziehungsweise sogar verdreifacht",
sagte Wohlmuth. Heuer werde es im niedrigen Preissegment kaum österreichischen Wein geben, so der Weinexperte.
Auch Deutschland, Ungarn und Süditalien seien von ähnlich gravierenden Problemen betroffen. Damit werde eine Flasche Wein im unteren Preisniveau in Zukunft wesentlich mehr kosten, aber auch im Premium-Segment werde es Preissteigerungen geben, so Wohlmuth.
(Schluss) cri/stf/cs
APA0471 2010-10-22/15:08
Die Sommeliers und Weinkellner werden mit dem Jahrgang 2010 wieder mehr gefordert sein auch kurzfristig die Weinkarten zu ändern. Es werden bereits in der Wintersaison manche Weine ausgehen und der Nachfolgejahrgang ist noch nicht verfügbar.
Eine Preiserhöhung beim Wein wird daher auch in der Gastronomie und Hotelerie erfolgen müssen.
Gleichzeitig wird es auch beim Bier und Kaffe bedingt durch die generell schlechten Erntebedingungen auch in diesen Bereichen Preiserhöhungen geben müssen.
Diplom Sommelier Fritz Kremslehner 20.12.2010
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Unsere Befürchtungen sind leider voll eingetroffen, bei vielen Steirischen Winzern gibt es bereits keine Burgunder Sorten 2009 ( SB / WB / CH ) mehr. Der 2010er wird erst im März gefüllt werden !
Diplom Sommelier Fritz Kremslehner 17.01.2011